![]() |
|
The Lion's Lair - Druckversion +- bastel (https://bastel.slayertime.de) +-- Forum: Los Angeles (https://bastel.slayertime.de/forumdisplay.php?fid=103) +--- Forum: Los Angeles (https://bastel.slayertime.de/forumdisplay.php?fid=104) +---- Forum: Bars, Clubs & Restaurants (https://bastel.slayertime.de/forumdisplay.php?fid=105) +----- Forum: Valen & Vice (https://bastel.slayertime.de/forumdisplay.php?fid=202) +----- Thema: The Lion's Lair (/showthread.php?tid=2300) |
The Lion's Lair - Dawn Summers - 08.09.2026 Auch wenn Dawn lieber eher weniger mit all diesem gruseligen Kram zu tun hatte, der in Wirklichkeit existierte und sie sich lieber mit dem Schrecken befasste, der rein fiktiv war, war es manchmal unvermeidlich, dass sie Buffy zur Hand gehen wollte. Schließlich hatte Dawn oft genug Angst um sie gehabt, und einmal hatte sie sie sogar schon ganz verloren. Nur Willow war es zu verdanken gewesen, dass sie dann wieder lebte und heute hier sein konnte. Und genau aus diesem Grund hatte sich Dawn schon seit Tagen überlegt...dass sie sich mal umhören sollte. Sie hatte ihre Hausaufgaben gemacht und wusste, wer diesen Club leitete, niemand anderer als Mammon, der in gewissen Kreisen tatsächlich als Sohn des Teufels bekannt war. Ja, Dawn war oft schon zu risikoreich gewesen, und so war es auch heute. Sie musste unbedingt da hin und sich umhören, ob man mit großer Gefahr für Buffy oder gar ganz Los Angeles rechnen musste, denn ein Sohn des Teufels, seien wir mal ehrlich, das klang schon nach einer ziemlich großen schlimmen Sache! Außerdem hatte Dawn das Gefühl, dass Buffy etwas ramponiert ausgesehen hatte heute Morgen. Also hatte sie sich heimlich etwas bewaffnet und war aufgebrochen zu diesem Club. Schlimmer als der scharlachrote König, der den dunklen Turm bewachte, konnte der Teufelssohn schon nicht sein, ihr würde schon nichts passieren. Sie würde sich einfach gaaaaanz unauffällig da reinbegeben und umhören. Schließlich war sie ja auch schon volljährig, also zumindest älter als 18 Jahre, sie würde da schon irgendwie reinkommen. Sie hatte auch zur Sicherheit ihren Ausweis dabei. Sie lief die letzten Meter nachdem sie aus dem Bus ausgestiegen war, dorthin, Google Maps sei Dank verlief sie sich dabei nicht. Die angehende Autorin von gruseliger Literatur sah den Eingang und verglich diesen nochmal mit dem Foto. Jap...das war es also. Der Valen & Vice Club! Mit einem Lächeln kam sie zum Eingang und begrüßte den dortigen Türsteher, der sie erst einmal aufhielt und von oben bis unten musterte. "Oh, guten Abend. Keine Sorge, ich bin alt genug, hier ist mein Ausweis!", sagte sie und zeigte den Ausweis vor. Zu ihrem Missfallen gab er ihr diesen zurück und schüttelte langsam den Kopf. "Tut mir leid, Kleine. Hier musst du 21 sein. Also Tschau!" Dawn steckte den Ausweis ein und versuchte den Großteil ihres Ärgers runter zu schlucken. Sie legte den Kopf schief. "Seit wann gibt es eine Begrenzung von 21 Jahren. Für Alkohol ja...ich habe nicht vor Alkohol zu bestellen, ich will nur das nette Ambiente genießen, von dem auf ihrer Webseite die Rede ist...sehe ich etwa so aus, als würde ich Ärger machen wollen? Nun hören Sie mal zu, ich weiß, Sie machen nur ihren Job, aber...ich bin jetzt sehr weit angereist, nur um diesen Club zu besuchen...nicht für lange aber für lange genug, damit ich weiß ob ich wiederkomme, und Sie können nicht einmal eine Ausnahme machen?" Der Türsteher, der zwar autoritär wirkte aber ansonsten verwirrt schien über diesen Wortschwall, wusste auf einmal nicht mehr so recht, was er entgegnen sollte. Aber reinlassen tat er sie ebenfalls nicht...auch nicht, als sie versuchte, an ihm vorbei zu gehen. "Jetzt kommen Sie schon, wollen Sie wirklich, dass ich eine Bewertung schreibe, in der ich Sie negativ erwähne?", versuchte sie es noch einmal, doch ohne Erfolg. Das würde wohl nichts mehr werden - dachte sie. Doch da hatte sie sich getäuscht... RE: The Lion's Lair - Mammon - 10.09.2026 Der Abend gestern war hervorragend verlaufen. Die Leute hatten sich unterhalten gefühlt und gewettet und er hatte seine Schulden bei Wolfram & Hart sozusagen abbezahlt, ach und dieser Vampir hatte das ganze auch noch überlebt. Es war einfach rundum ein gelungener Abend gewesen. Punkt! Da war es also auch nicht verwunderlich, dass der Teufelssohn heute mehr als gut gelaunt war. Selbst der gemeinsame Auftritt mit Lilith hatte hervorragend funktioniert gehabt und es war wirklich amüsant zu sehen, wie die Leute sich das Maul darüber zerrissen, wie sie zu Mammon stand. Dabei hatte er endlich eingesehen, dass nur eine Person momentan an seine Seite gehörte. So, aber genug in der Vergangenheit geschwelgt! Mammon war von einem Besuch bei jemanden wieder zurück und wollte einfach noch weiter seine gute Laune in seinem Club feiern. Tja und da er gerade richtig große Lust darauf hatte, dass er angehimmelt wurde, obwohl es besser angehöllet heißen sollte aber gut, ging er nicht den Weg über die Garage um mit seinem Aufzug exklusiv in seinen Club zu kommen, sondern wollte diesmal den normalen Eingang nehmen. Schon von der Ferne sah er, wie die Leute vor seinem Club standen und reingelassen werden wollten. Tja, aber so einfach war es nicht. Sie mussten ja blöderweise von außen den Schein bewahren, dass sie sich an die Gesetze hielten. Kisai machte dahingehend seine Arbeit hervorragend. Mammon konnte sich auf seinen Vertrauten einfach verlassen. Nur… wer sich augenscheinlich an Gesetze hielt, der bekam es hier auch mal mit frustrierten jungen Erwachsenen zu tun, so wie sein Türsteher, der gerade anscheinend mit einer hübschen Brünetten diskutierte. Mammon war nah genug und die Fremde ebenso laut genug, dass der Teufelssohn ihre Worte hören konnte. Je näher er seinem Club kam, desto breiter wurde sein Lächeln. Als der Türsteher ihn nun sah, merkte man sofort, wie dieser ihm sofort Respekt zollte und ihm ohne Aufforderung erzählte, was hier los war. Mammon sah vom Türsteher nun zu der jungen Dame und musterte diese von oben bis unten und wieder nach oben. Vom Aussehen her passte sie schon einmal hervorragend hier rein. “Entschuldige meine Security, aber sie machen nur ihren Job. Schließlich wollen sie ihren Lohn haben und den bekommen sie nur für gute Arbeit.” Meinte Mammon und sah von der jungen Frau kurz zum Türsteher und dann wieder zu ihr. “Aber nun zu dir…” Dabei ging er einen weiteren Schritt auf sie zu. “Warum willst du in meinem Club?” Eine banale Frage, aber sie konnte durchaus darüber entscheiden, ob er großzügig über die Regeln hinweg sah oder eben… ach nein, er WÜRDE drüber hinwegsehen, aber das musste er ja diesem hübschen Ding noch nicht verraten. Außerdem… Sie war höchst interessant, so mit ihrer makellos reinen, starren, grünen Aura… So etwas hatte Mammon noch nie vorher bei jemand anderem gesehen. RE: The Lion's Lair - Dawn Summers - 11.09.2026 Das war doch einfach nicht zu fassen! Dieser aufgeblasene Typ...sie war volljährig, verdammt noch mal, und sie hatte nicht vor, etwas Alkoholisches zu sich zu nehmen! Was sollte sich da drin schon abspielen, was man angeblich erst mit 21 verkraften konnte? Nein...Dawn dachte logisch, und das konnte nicht sein. Das war bloß ein ganz gewöhnlicher Club, in dem sicher nicht mal irgendwelche harte Musik gespielt wurde und sicherlich nicht wirklich viele zwielichtige Personen da sein, die sich untereinander bekämpften oder so. Und garantiert würde dort auch keiner es treiben auf der Bühne oder so, nein...solche Dinge passierten hier garantiert nicht. Sie wollte doch bloß da rein, eine Cola trinken und vielleicht heraus finden, ob man sich Sorgen machen musste! Aber der Streit mit diesem Türsteher führte zu keinem Ergebnis...egal ob sie gute Argumente hatte und ihre Stimme gut erheben konnte, der Kerl blieb eisern. Dawn wollte schon fast aufgeben und entnervt nach Hause fahren, als...jemand kam. Ein Mann in Anzug, mit adrettem Auftreten, und sofort bemerkte Dawn die Veränderung, die mit dem Türsteher einherging. Dieser stellte sich straff hin, ohne Zweifel zollte er massig Respekt. Das musste dann wohl sein Boss sein...und als dieser Mann anfing zu sprechen, klang er so freundlich und zugleich professionell, dass bei Dawn im Innern eine leise Alarmglocke anschlug. Du musst aufpassen bei dem, sagte diese Alarmglocke. "Oh...guten Abend und ja, das habe ich auch bemerkt. Dieser Mann ist eisern geblieben, definitiv", nickte sie und schaffte es sogar, zu lächeln, und das ziemlich charmant. Das hatte sie drauf, hatte sie sich mal sagen lassen, auch wenn sie im Innern ziemlich nervös und schüchtern war. Unter dem Blick des eleganten Herrn errötete sie leicht...und als er sie fragte, warum sie in den Club wollte, sah sie mal darüber hinweg, dass er sie einfach duzte. "Wissen Sie...ich habe lange nach einem richtig guten exklusiven Club gesucht, wo man ein tolles Ambiente genießen kann und gehobene intellektuelle Gespräche führen kann. Ich habe nicht vor, etwas alkoholisches zu trinken, ich..wollte einfach nur die Atmosphäre hier erleben, von der in den Bewertungen zu Ihrem Club die Rede ist. Ich bin diese Clubs leid, in denen ständig dieses Technogedröhne läuft und man sein eigenes Wort nicht versteht und dauernd irgendwelche Leute versuchen, einen anzutanzen. Ich möchte einfach nur in Ruhe eine tolle Atmosphäre erleben und dabei mich mit jemand unterhalten können, der nicht nur drei Gehirnzellen hat, wenn Sie verstehen was ich meine. Ich bin eine verantwortungsbewusste Frau, ich trinke keinen Alkohol, ich brauche keinen Alkohol und auch keine laute sinnlose Musik" Sie brachte das mit einer Überzeugungskraft hervor, die sie eben besaß, weil sie das meiste davon auch wirklich ernst meinte. Sie verschwieg nur das, was sie nicht sagen wollte, alles andere stimmte. RE: The Lion's Lair - Mammon - 13.09.2026 Tja, für kleine Kinder war sein Nachtclub nicht gedacht. Hier geschahen Sachen, die für ein zu junges Publikum vermutlich durchaus verstörend sein könnten. Aber ehrlich? Mammon wäre dies egal gewesen. In der Hölle scherte man sich schließlich nicht darum, wie alt jemand war oder besser gesagt, wie jung. Dort wurde man sofort mit der brutalen Wahrheit konfrontiert, mit all dem Schmerz und der Folter. Doch hier oben bei den Menschen gab es so etwas, wie Gesetze, wie beispielsweise, dass man erst ab einem gewissen Alter Alkohol trinken durfte. Tse… etwa aus dem Grund, weil vorher die Jugend es nicht zu schätzen wusste, wie gut ein Single Malt schmeckte? Aber schön… zum Glück hatte Mammon ja Kisai, der sich um solche belanglosen und langweiligen Dinge kümmerte. Der Nephilim war mit wichtigeren Dingen beschäftigt, wie zum Beispiel diesem hübschen Exemplar, dessen Aura irgendwie… anders war und die gerade nicht am Türsteher vorbei kam. Zum Glück hatte sich der Teufelssohn heute für den offiziellen Eingang entschieden, um in seinen eigenen Club zu gehen, denn sonst hätte die junge Frau heute nicht einen Blick in diesen werfen können. “Na wenn er so eisern geblieben ist, dann hat er sich wohl seinen Lohn für heute definitiv verdient.” Meinte Mammon und lächelte ebenso charmant, jedoch mit dem Unterschied, dass er keinesfalls nervös war. Tse… er und nervös! Das Wort kam noch nicht einmal in seinem Wortschatz drin vor. Jedenfalls klopfte er seinem Türsteher lobend auf die Schulter, ehe er sich dann an die Brünette wandte und diese direkt fragte, warum sie in seinen Club wollte. Dabei war Mammon keineswegs entfallen, dass sie leicht errötete. Ein Umstand, der ihm absolut bekannt vorkam und ihm deutlich gefiel. Wie konnte man bei seinem Anblick auch nicht erröten? Doch als sie anfing zu reden und nicht mehr aufhörte, merkte Mammon schnell, dass er anscheinend jemanden vor sich hatte, der viel redete. Das führte jedoch eher dazu, dass Mammon irgendwann gedanklich abschaltete und nur gewisse Wörter bis zu ihm durchdrangen. In seinem Kopf kamen Fragen auf, ob diese wohl immer so viel redete oder ob sie zumindest beim Sex mal die Klappe halten könne. Wie konnte aus so einer zierlichen Person eigentlich so viele Wörter herauskommen und mal ehrlich… wieso musste sie erwähnen, dass sie nicht da war, um Alkohol zu trinken? Ach Ja… dieses komische Gesetz, was für Mammon absolut keinen Sinn machte. Bewertungen? Was in Dads Namen für Bewertungen? Nein, Mammon verstand im Großen und Ganzen nicht, was sie da von sich gab. Wenigstens war sie aber hübsch und hatte diese interessante Aura. “Schon gut.” Meinte er irgendwann und winkte ab. Er konnte es zwar selbst nicht glauben, aber für einen Moment genoss er diese Ruhe. “Redest du immer so viel?” fragte er direkt nach, ehe er den Kopf schüttelte und erneut abwinkte. “Nein, sag es einfach nicht.” Schob er hinterher, ehe er sich etwas seitlich drehte und schließlich mit einer Hand Richtung Eingang deutete. “Aber da es dir anscheinend so ein Anliegen ist, selbst einen Blick in meinen sündigen Club zu werfen, gestatte ich dir, mich zu begleiten.” Wie großzügig von ihm, wie er fand. Für ihn selbstverständlich, legte er dann einfach eine Hand auf ihren Rücken und übte dabei etwas Druck aus, sodass sich die junge Frau mit ihm mitbewegte. In der Hölle war es gang und gäbe solche körperlichen Aktionen zu tätigen. Kaum waren sie nun am Türsteher vorbei und fast bei der Eingangstür, war es nun Mammon, der das Wort erhob. “Und von mir aus kannst du so viel Alkohol trinken, wie du willst. Hier steht der Spaß und deine Begierden im Vordergrund, jedoch nicht deine Vernunft.” Sprach Mammon, ehe sich plötzlich vor ihnen die zwei großen Flügeltüren öffneten. Natürlich zwei weitere Securitys, die Mammon und auch der Fremden willkommen zu nickten. Während sie nun in den Hauptbereich gingen, beobachtete Mammon die Reaktion dieser jungen Dame genau. So eine erste Reaktion konnte nämlich durchaus einiges verraten. Als diese vorüber war, sah er sie schließlich fragend an. “Hast du vielleicht Lust auf einen Drink? Meine Barkeeper mixen den perfekten Drink für dich.” Versprach er ihr und deutete mit seiner freien Hand schließlich zur sehr langen Bar. RE: The Lion's Lair - Dawn Summers - 14.09.2026 Dieser Mann hatte eindeutig Ausstrahlung. Dawn war sich bisher nur nicht sicher, ob es eine gute oder schlechte Ausstrahlung war, in jedem Fall aber ziemlich verführend. Sie konnte sich gut vorstellen, dass dieser Typ hier schon hunderte Frauen verführt hatte. Es war einer jener Leute, die sie normalerweise mied. Sie war einfach nicht für solcherlei Vergnügungen gemacht, dachte sie sich. Sie war Autorin verdammt...und sie war die Schwester einer starken Jägerin, die den Höllenschlund unter Sunnydale verschlossen hatte. Die Stadt war zwar vernichtet seitdem aber...sie hatte die Stadt und vielleicht sogar die Welt dennoch gerettet - vorerst. Aus irgendeinem Grund war Dawn davon überzeugt, dass dieser Mann vor ihr nicht nur charismatisch war, sondern auch mächtig. Woher diese Ahnung kam, wusste sie nicht recht, aber sie erinnerte sich noch deutlich daran, dass sie einmal große Macht gehabt hatte...seit sie diese Macht einmal benutzt hatte, um die Göttin Gloria zu versiegeln...bzw das Portal in ihre Welt zu öffnen und Buffy sich für sie geppfert hatte...war diese Macht scheinbar verschwunden. Entweder das oder sie schlummerte irgendwo tief in ihr. Wie dem auch sei...dieser Mann machte ihr Angst. Nicht so wie es ein Dämon oder Monster tun würde...diese Angst war anders. Subtiler. In einem der Romane, die sie so gerne las, würde es wohl eine dunkle Vorahnung sein. Aber...sie wollte in diesen Club, und deshalb hatte sie auch auf seine Frage geantwortet. Sie hatte sich diese Worte alle in Sekundenschnelle wohl überlegt...ihr war nicht klar, dass es zu viele sein würden für ihn, sie redete immer recht viel, wenn sie was erklären wollte. Und dann...dann fiel ihr auf, wie er sie quasi unterbrach, nicht ganz, denn sie war ja fertig. Aber in ihrem Verstand war ihr klar, dass er irgendwie nicht wollte, dass sie weiter sprach. Wie er abwinkte und 'schon gut' sagte...das ließ sie dann doch still bleiben. Kurz darauf diese Frage...und sie hatte ihre Bestätigung für ihre Annahme. Sie errötete wieder etwas, nickte und sprach nicht, da er kurz darauf meinte, sie solle es nicht sagen, aber dann konnte sie nicht anders, als darauf zu antworten, wenigstens mit einem Wort. "Manchmal..." Doch dann kam das, was sie sich insgeheim erhofft hatte: Sie durfte endlich in den Club! Welch glückliche Fügung, sie konnte endlich rein und nachforschen, ob da drinne dämonische Mächte am Werk waren und ob man sich sorgen musste! Sie lächelte schüchtern und nickte. "Vielen Dank...das ist großzügig von ihnen", antwortete sie freundlich, und als sie an dem Türsteher vorbei gingen, wandte sie noch einmal den Kopf zu ihm und grinste triumphierend. Das konnte sie sich dann doch nicht verkneifen. Die Hand auf ihrem Rücken, mit der er sie quasi vorwärts geschoben hatte...nun, das war ungewöhnlich für eine Dawn, sie wurde nicht oft von Fremden berührt, aber als sie diese Berührung spürte...da war es als spürte sie auch einen Teil seiner großen Macht kurz. Und was sie da spürte...war irgendwie erschreckend. Dieser Mann, davon war sie jetzt überzeugt, war so übermächtig, dass er Buffy problemlos wie mit einem Fingerschnipsen ausschalten könnte....sie hoffte allerdings, dergleichen würde nie passieren. Nicht auszudenken, wenn sie Buffy nochmal verlieren würde. Das würde Dawn nicht verkraften! Schweigend hörte sie was ihr Gastgeber sagte, dass sie Alkohol trinken dürfe so viel sie wollte und dass es hier um das sündige Vergnügen ging. Irgendwie hatte sie sich dergleichen schon gedacht. Sie nickte nur, hatte aber wirklich nicht vor, Alkohol zu trinken. "Ich verstehe"m sagte sie dazu nur und sah sich ausgiebig um. Wow...sah das hier pompös aus! Die Flügeltür lag hinter ihnen, und was sich ihren Augen offenbarte...war augenscheinlich wirklich ein regelrechter Tempel der Sünde. Wenn auch sehr geschmackvoll und gehoben. "Wow...beeindruckend", hauchte sie ehrlich. Als er ihr dann einen Drink anbot und zur Bar deutete, folgte sie mit ihrem Blick der Hand und überlegte. Wenn sie sich jetzt wirklich zusaufen würde...hätte sie garantiert Probleme. Aber sie hatte schon einen Plan, welchen Drink sie bestellen würde, also lächelte sie. "Sicher...gern", antwortete Dawn und ließ sich zur Bar führen. Als der Barkeeper heran kam und wissen wollte, was sie trinken wollte, lächelte Dawn und verkündete: "Ich hätte gern...einen Cuba Libre. Allerdings ohne Alkohol, aber dafür mit Strohhalm und Schirmchen." Sie war gespannt, ob der Barkeeper sie komisch ansehen würde, denn natürlich bedeutete diese Bestellung lediglich eine Coke. RE: The Lion's Lair - Mammon - 15.09.2026 Natürlich hatte Mammon Ausstrahlung! Er war der Teufelssohn und sah obendrein einfach nur gut aus. Kein Wunder, dass sich so viele Personen zu ihm hingezogen fühlten. Jeder wollte doch ein Stück vom Teufelssohn abhaben. Viele davon durften sogar von ihm probieren, aber zur Zeit hatte nur eine Person Anspruch auf diesen Adoniskörper und von diesem zu naschen. Das hieß jedoch noch lange nicht, dass er dennoch gern es auskostete, wenn man ihn ansah oder er andere berührte, zweideutig ansah, sehr nah kam oder sie anflirtete. Es würde einfach nicht mehr dazu kommen, dass er mit anderen ins Bett stieg, außer natürlich Fred änderte ihre Meinung, was so ein Dreier oder… noch mehr anging. Doch jetzt hatte er nur Augen für diese junge Dame, die nicht nur äußerlich wirklich zum Anbeißen aussah, sondern obendrein noch eine sehr interessante Aura aufwies. Nur das mit dem vielen Reden… hoffentlich legte sich das schnell. Falls nicht, dann würde Mammon schon einen Weg finden, wie er sie schnell dazu brachte, nicht so viel zu reden. Jetzt jedenfalls erfüllte er ihren Wunsch und würde sie mit in den Club nehmen. Als sie sich bedankte, lächelte Mammon. “Natürlich ist das großzügig und ich denke, dass ich es auch nicht bereuen werde.” Dabei blitzte kurz ein Funkeln in seinen Augen auf. Oh, er würde es sicher nicht bereuen, diese Fremde mit in den Club zu nehmen. Diese Person war sicher etwas Besonderes, was auch immer es mit ihrer Aura auf sich hatte. Er würde es am besten hier in seinem Club herausfinden. So legte Mammon seine Hand auf ihren Rücken und nahm sie mit sich in den Club. Mammon beobachtete genau, wie sie reagierte. Er sah, wie sich ihre Augen weiteten und sie hauchte, wie beeindruckend sie es hier fand. Ein Grund für Mammon, überheblich zu grinsen. Oh, so hatte er es gern. “Dabei hast du gerade einmal nur einen kleinen Teil gesehen.” Meinte er und deutete dann auf die Bar, wo sie dann schließlich auch hin gingen. Neugierig wartete Mammon ab, was sie sich bestellen würde. Auch der Barkeeper war ganz Ohr und sah nach ihrer Bestellung kurz zu Mammon, der mit einem kleinen Wink zeigte, dass der Barkeeper genau das zubereiten solle, was immer sich diese junge Frau wünschte. “Für mich das Übliche.” Verkündete der Teufelssohn. Der Barkeeper nickte und machte sich sofort an die Zubereitung der Drinks. Mammon lehnte sich seitlich an die Theke, sodass sein Körper sich zu ihr gedreht hatte. Mit neugierigen Blick sah er sie an. “So, so eine Cola.” Kam es nun über seine Lippen. “Also, Cola-Girl. Wer bist du und warum wolltest du unbedingt hier in meinen Club rein?” Fragte er sie nun noch einmal. Doch bevor sie etwas sagen konnte, hob er die Hand als Zeichen, dass sie noch nicht sofort antworten sollte. “Und fass dich dabei kurz.” Nur, damit das gleich mal klar war. RE: The Lion's Lair - Dawn Summers - 16.09.2026 Dawns unbewusst feine 'Nase' für das Übernatürliche und sogar Dunkle verschaffte ihr den Eindruck, dass dieser Club tatsächlich etwas besonderes war. Es war alles sehr elegant und exquisit, aber das war nicht das einzige Besondere hier. Sie vermutete, dass dieser Club, der von diesem Herrn regiert wurde, übernatürliche Wesen anzog wie das Licht die Motten, ganz nach dem kosmischen Gesetz der Resonanz. Ja, neben der Horror- und Thrillerliteratur und der klassischen beschäftigte sich Dawn durchaus auch mit spirituellen Dingen, denn sie interessierte sich dafür. Schuld daran trug zum Teil Willow, da sie eine mächtige Hexe war und Dawn irgendwie auch zaubern konnte, ohne eine Hexe zu sein, zumindest konnte Willow ihr damals mal das eine oder andere beibringen...andererseits wollte Dawn eben wissen, wie es um diese Welt bestellt war, woraus sie aufgebaut war und was der eigentliche Sinn des Lebens war. Sie hatte so einige Bücher gelesen und war schließlich auf etwas gestoßen, das sie für das Schlüssigste hielt. Sie war nun auch der Meinung, dass jede Seele eine Aufgabe hatte, auch die erschaffenen und evozierten. Natürlich wusste sie inzwischen als was sie ursprünglich erschaffen war und dass sie nicht wirklich geboren worden war. Seit damals...mit dem Kampf gegen Gloria...hatte sie das ja erfahren, dass sie zu einem Zweck erschaffen worden war, nämlich um Gloria zu besiegen. Doch sie war geblieben...also hatte sie auch weiterhin einen Lebenssinn, einen Lebensplan, vielleicht ja einen ganz neuen seit damals. Ebenso war sie der Meinung, dass man immer wieder geboren wurde. Und sie war der Meinung, dass es diese Urgesetze wirklich gab. Dass alles was man sähte, man später auch erntete. Und dass Gleiches Gleiches anzog. Und deshalb war sie sich sicher...dass an diesem Ort ganz bestimmt übernatürliche Wesen waren. Denn sie sprach mit einem Anführer...einem dunklen Boss. Sie war nicht dumm...sie hatte ihre Hausaufgaben gemacht, sie hatte ja heraus gefunden, dass es ein Teufelssohn war. Sie wusste zwar nicht ob es nur einen gab...oder mehrere...aber der hier war einer. Ganz sicher. Und wo er war...waren ebenso sicher übernatürliche Wesen. Nun waren sie an der Bar angekommen, und sie hatte sich vorgenommen, sich nicht ködern oder einfangen zu lassen. Dawn war sehr klug und wusste, dass sie besser keinen Alkohol trinken sollte. Also bestellte sie eine Cola, wenn auch über eine etwas kompliziertere Wortwahl, mit der sie auf leicht freche Weise das Wissen des Barkeepers und des Clubbesitzers auf die Probe stellte. Und immerhin...sie hatten es beide durchschaut. Sie griff das Glas Cola und sah zu Mammon, dessen Name sie allerdings noch nicht kannte, auf. "Ich habe meine Hausaufgaben gemacht. Ich wollte nur mal kucken...was es hier so gibt. Und wen", sagte sie bedeutungsvoll und vielsagend. Er würde sicher verstehen was sie meinte. "ich interessiere mich dafür...was es so alles gibt. Ich handle praktisch damit. Ich schreibe Bücher irgendwann..." Das war auf jeden Fall die Wahrheit, wenn natürlich auch nur die halbe. Das musste genügen. "Ich bin eine neugierige Natur. Wie heißen Sie? Ich bin Dawn", stellte sie sich vor, wenn auch ohne Nachnamen. Das musste genügen...schließlich war sie ja nicht vollends dumm. Nur etwas zu risikoreich vielleicht...aber no Risk, no Fun, so sagte man doch, nicht wahr? RE: The Lion's Lair - Mammon - 23.09.2026 Dieser Club zog nicht nur das Übernatürliche an. Es zog jeden an, ob Mensch oder irgendetwas Anderes. Ob gut oder böse, arm oder reich. Hier war jeder willkommen, der entweder sein Geld loswerden wollte, einfach nur seine Begierde stillen wollte oder gar um einen Gefallen bitten wollte. Mammon fühlte sich so machtvoll und unbesiegbar, dass es ihm fast gleich war, wer hier in seinem Club vorbeikam. Sollte doch jemand von den Guten kommen und ihr Glück versuchen, ihn irgendwie in Schach zu halten. Das würde sicher amüsant werden. Naja, zumindest so lange, bis hier irgendein Möbelstück oder gar einer seiner Kleidungsstücke drunter litt. Wenn beim Sex Kleidungsstücke rissen, war das etwas vollkommen anderes. Aber gut, das waren Gedanken, bei denen sie nicht waren. Zumindest noch nicht. Fred hatte ja schließlich nicht gesagt, dass er sich keinen Sex mit anderen vorstellen durfte. Nachdem nun Dawn ihre Cola hatte und auch Mammon sein Getränk bekam, war der Teufelssohn neugierig. Was in Dads Namen wollte so ein junge, hübsches Ding nur hier? War es vielleicht ein Gefallen, den sie erfüllt haben wollte? War sie einfach nur scharf darauf, ihn persönlich kennenzulernen oder wollte sie einfach nur sehen, wie ein wirklich guter Nachtclub von innen aussah? Also, wer war sie und was wollte sie wirklich? Natürlich fügte Mammon noch hinzu, dass sie sich kurz fassen sollte. Er mochte es lieber kurz und knapp, außer es ging um andere Dinge, wie Folter oder Sex. Dawn… ihr Name war also Dawn und sie war neugierig. Doch der viel interessantere Part war, dass sie Bücher schrieb, also irgendwann. War sie vielleicht deswegen hier? Sie wollte ein Buch über ihn schreiben? Auch wenn es eben erst irgendwann war? Bei Menschen hatte dieses Irgendwann ja ein Ablaufdatum. Die Frage war nur… war diese Dawn hier ein Mensch? Laut ihrer Aura irgendwie… nicht. Mammon jedoch lächelte. “So, so Dawn.” Meinte er nur und nahm nun sein Glas in die Hand. “Da du den Weg in meinen Nachtclub auch ohne mich gefunden hast, wirst du sicher auch schon wissen, wie ich heiße.” Meinte er nun und aus seinem Lächeln wurde ein leichtes Grinsen. “Ich glaube eher, dass du hier bist, um zu erfahren, ob es wirklich stimmt, was du über mich und meinen Nachtclub erfahren hast.” Seine Mundwinkel gingen nun nach oben und sein Blick wurde gefährlich teuflisch. “Und ich bin neugierig zu hören, was du alles so über mich und meinen sündigen Club herausgefunden hast. Nun bewegte er sein Glas an seinen Lippen, ehe er dann einen Schluck trank. Erst als er das Glas wieder senkte, sah er wieder zu Dawn und bewegte dann seinen Oberkörper gefährlich Nahe zu ihr. Sein Kopf war dann plötzlich ziemlich nahe an ihrem, ehe seine Lippen schließlich sehr wenig Distanz zu ihrem Ohr hatte. “Und wer weiß, vielleicht verrate ich dir dann auch, ob all das wahr ist, was du erfahren hast.” Flüsterte Mammon ihr ins Ohr. Solche kleinen Spielchen liebte er. Hierbei konnte er seine Macht präsentieren und hierbei bestimmte er die Spielregeln. Als wäre nichts gewesen, bewegte Mammon seinen Oberkörper wieder zurück, sodass wieder ein gewisser Abstand zwischen ihnen beiden herrschte. Nun erhob er jedoch sein Glas in ihre Richtung. “Stoßen wir auf einen Abend voller Geheimnisse an, die vielleicht heute gelüftet werden.” In seinem Fall war das ihre Aura. Was war sie nur? RE: The Lion's Lair - Dawn Summers - 24.09.2026 Dawn hatte sich tatsächlich nur so halbherzig zurecht gelegt, was sie am besten sagte, wenn Fragen gestellt wurden. Die Hauptmission war ihrer Meinung nach gewesen, überhaupt erst rein zu kommen in den Nachtclub. Jetzt war sie drin und sprach mit dem Besitzer höchst persönlich. Mit dem, der der Teufelssohn war. Mammon. Ja, sie hatte ihre Hausaufgaben gemacht. Recherche war schließlich immer wichtig, und nicht nur für ihre Bücher später und für ihre Stories. Sondern...sie konnte auch bezüglich des realen Lebens gut gebrauchen, dass sie Informationen bekam. Sie hatte so ihre Quellen, und selbst Buffy kannte nicht alle davon. Sie war zwar erst kürzlich wieder hier, aber...sie hatte bereits in London angefangen, ihre Recherchetätigkeiten im Rahmen des Studiums zu perfektionieren. Das ging weit über das hinaus, was im Studium angefordert war. Dass dieser Besitzer ein attraktiver Mann war, das war auch für Dawn nicht von der Hand zu weisen, aber er war nicht in ihrem Blickfeld für das Interesse dieser Art, einfach aus dem Grund, weil sie viel zu jung war für jemanden wie ihn. Er schien Mitte 30 zu sein. Man konnte ihn attraktiv finden, aber Dawn würde sich niemals auf irgendwas mit ihm einlassen. Aber...sie musste zugeben, er war...irgendwie nett. Auch wenn es vielleicht nur eine Maske war. Schließlich war er der Sohn des Teufels...also mit dämonischen dunklen Kräften ausgestattet, wenngleich auch eher von der Art eines Engels, der gefallen war. Wie eben Luzifer einst... Sie hatte sich vorgestellt und die erste vorsichtige Antwort auf seine Frage gegeben, aber wenn er wirklich der Sohn des Teufels war, würde er klüger sein. Bestimmt gab er sich damit nicht zufrieden. Und richtig...er war zwar nicht bedrückend und bedrängend, aber...es war schon zu merken, dass er mehr wissen wollte und dass er etwas anderes glaubte. Dawn hatte sich inzwischen eine gewisse Coolness angeeignet und konnte ruhig bleiben, bekam keine Panik innerlich. Sie lächelte leicht und legte den Kopf schief, schlug dann die Augen nieder. "Sie haben Recht...ich habe meine Hausaufgaben gemacht und ja, ich...wollte mir eigentlich das hier ansehen um heraus zu finden, wie gefährlich es hier ist. Und dann gerate ich an Sie persönlich und...hoffe einfach, dass ich jetzt nicht verschleppt werde oder sowas", schmunzelte sie charmant und schlug in diesem Moment galant ihre Augen zu ihm auf. Diese direkte Ehrlichkeit gepaart mit diesem Lächeln und dem Augenaufschlag würde hoffentlich die erwünschte Wirkung zeigen. Sie tat es ihm gleich, stieß mit ihm an. "Auf eine ehrliche Begegnung...und einen coolen Abend", antwortete sie und trank mit verschmitzten Augen, wohl wissend, dass Buffy sie umbringen würde, würde sie das hier wissen. "Sie sind also Mammon...sind Sie wirklich ein Sohn von Luzifer persönlich?", fragte sie schließlich interessiert, aber leise genug, dass es nicht jeder direkt hörte, denn sie wusste ja nicht, ob jeder in diesem Club das wusste. |